Viel Spaß beim dreitägigen Hochschulalltag in Emden
11 junge Frauen nutzten intensives Probestudium im Fachbereich Technik
für sich
Von Dienstag bis Donnerstag waren 11 Schülerinnen der 11.-13. Klassen in
die Fachhochschule gekommen, um sich einen vertieften Einblick in die technisch-naturwissenschaftlichen
Studienangebote und –bedingungen zu verschaffen. In Zusammenarbeit mit der
Gleichstellungsbeauftragten hatte ein Organisationsteam ein Programm auf
die Beine gestellt, bei dem die Teilnehmerinnen sehr individuell betreut
wurden. Ob Studieninformationen, Vorlesungen, Projektarbeit, ein Wettbewerb
um das leichteste Tragwerk oder die Laborführungen: es war schon ein wenig
wie im richtigen Studium. Der Campus der Emder Fachhochschule zeigte sich
bei Sonnenschein von seiner besten Seite. Die weiteste Anreise hatte Carla
Schürmann aus Tecklenburg. Andere kamen aus dem Emsland, Brake und der näheren
Umgebung.
Auch am dritten Tag waren die Schülerinnen noch begeistert dabei und lobten
die Vielfältigkeit und teilweise spannenden Projekte, bei denen Sie selbst
Hand anlegen konnten. Einige überprüften ihre Neigungen, die Frage, ob eher
eine Fachhochschule oder eine Universität für sie das Passende ist, andere
waren überrascht über ein doch sehr ansprechendes Studienangebot oder haben
ihre Wahl abschließend vor der Einschreibung überprüft. Spaß hatten sie
an allen drei Tagen an fachlich unterfütterten Themenkomplexen wie zum Beispiel
dem Wettbewerb um das leichteste Tragwerk, „Wie kommt ‚die Maus’ bloß in
den Computer“ oder frei auswählbaren – und daher sehr individuellen - Projekten
aus dem gesamten Bereich der Life Science-Studiengänge („Holographie – Kunst
oder Technik?“, Laserversuche an Luftballons, Gummibärchen- und Kunststoff-Analytik,
Biotechnologie und Mikrobiologie oder Alternative Energien).
Noch immer sind Frauen in Deutschland zu selten für berufliche Pläne im
technischen-naturwissenschaftlichen Umfeld zu begeistern, obwohl viele Schülerinnen
gute Voraussetzungen dafür besitzen. Das Programm „Studentin auf Probe“
oder auch „Sommerhochschule für Frauen“ hat in Emden deshalb bereits eine
gute Tradition.
Organisiert hatten: Martina Nötzel, Gisela Strick, Lutz Krause, Wessel Gehlker
begleitet von Carmen Nemeth (Gleichstellungsbeauftragte der FH für Emden
und Leer).
Mehr Fotos finden sie hier.
Martina
Nötzel, Dekanatsassistentin Technik
Eingestellt von:
Ingo Herz
|