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Wichtige Information
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FH OOW

Formel X - Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Lernens und Arbeitens

Ziel des Formel X Projektes:
"Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Lernens und Arbeitens in der Region Oldenburg, Ostfriesland und nördliches Emsland"

Aktuelles 2009, Formel X 2008

Die experimentellen Arbeiten für 2009 fanden bereits im Februar statt. Einige Arbeiten wurden für "Jugend forscht" weiterentwickelt, dabei wurden Jelto Borgmann und Christoph Schoppmeier vom Johannes-Althusius-Gymnasium mit ihrer Arbeit "Untersuchung von Schwermetallkonzentrationen im Sediment während Bauarbeiten bei der Neuerschließung eines Wohngebiets in Emdens Stadtmitte" sogar Regionalsieger der Geo- und Raumwissenschaften.
Die Messungen fanden in der FH statt und wurden von Dipl.-Ing. Edgar Grüssing betreut.

Bildergalerie: Abschlusspräsentation 3. Juli 2008

Die Abschlusspräsentation 2008 wurde dieses Jahr etwas anders durchgeführt: die Schüler und Schülerinnen der 11. Klaassen wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen jeweils 3 von 10 Stationen aus dem Bereich der Chemie und Physik, wo entweder Vorträge gehalten wurden, kleine Experimente durchgeführt wurden oder das Thema als darstellendes Spiel präsentiert wurde. Die Themen waren:

  • Herstellung von Nylonfäden
  • Gaschromatographie
  • Atomabsorptionsspektroskopie
  • Polymerisation von Kunststoffen
  • Infrarotspektroskopie
  • Laser
  • Interferometrie
  • Optische Kommunikation
  • Holographie
  • Emissionsspektroskopie

Betreut wurden die Schüler wieder von Dipl.-Ing. Klaassen und Dipl.-Ing. Wild von der FH sowie Dr. Sturm und Dr. Lemmler vom JAG.

FX 2008 FX 2008
FX 2008 FX 2008
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Kontakt, Betreuung

Das Formel-X Projekt wird von Seiten der Fachhochschule OOW durch Dipl.-Ing. Klaassen (klaassen@technik-emden.de) und Dipl.-Ing. Wild (wild@fh-oow.de) betreut und durch weitere wissenschaftliche Mitarbeiter unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem Johannes-Althusius-Gymnasium in Emden wird durch die Lehrer der Leistungskurse Chemie und Physik betreut, im Jahr 2007 waren dies Herr Pankratius und Herr Ritter.

Historie, bisherige Arbeiten
formelx (6K)

Mathematik und Naturwissenschaften in den gymnasialen Oberstufen und den Fachgymnasien stärken, Schülerinnen und Schüler für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge interessieren und begeistern: Das sind die Ziele des Kooperationsprojektes Formel X, das Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper in Niedersachsen initiiert hat. 2002 startete das Projekt für die Region Oldenburg, Ostfriesland und nördliches Emsland unter Federführung des Kultusministeriums in Kooperation mit der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, der Industrie- und Handelskammer Ostfriesland/Papenburg, der Oldenburgischen Landesbank, der Landessparkasse zu Oldenburg, der Öffentlichen Versicherung Oldenburg, der Energierversorgung Weser-Ems, der Volkswagen AG Emden und der Meyer-Werft Papenburg.

Im Mai 2002 wurde zwischen der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW), dem Volkswagenwerk Emden sowie dem Johannes - Althusius - Gymnasium in Emden (JAG) ein Koopertionsvertrag abgeschlossen. Im September 2002 hat das JAG hat als eine von zehn Schulen den Zuschlag vom Niedersächsischen Kultusministerium für Formel X bekommen. Im Frühjahr 2003 begann die erste Phase mit 32 Schülern der 12. Jahrgangsstufe, die im Mai erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Noch erfolgreicher verlief die zweite Phase 2003, 38 Schülerinnen und Schüler haben an sechs Vormittagen bei VW und in der Fachhochschule geforscht und anschließend umfangreiche Berichte geschrieben. Die Schüler waren begeistert, auf der Abschlusspräsentation im Neuen Theater wurden den staunenden Zuschauern hochwertige Vorträge geboten.

Leider hat das Kultusministeriums die Unterstützung für das dritte Projektjahr zurückgerufen. Um das Projekt fortführen zu können, haben jedoch alle Beteiligten trotz der wirschaftlich schwierigen Lage ihre Unterstützung signalisiert. So kann das Projekt fortgeführt werden.

Formel X 2005/2006/2007

Bildergalerie: Abschlusspräsentation 2007

Mit der Vorstellung der Facharbeiten am 06.07.2007 im Forum des JAG wurde das fünfte Projektjahr 2007 abgeschlossen. Die hervorragenden Präsentationen wurden durch die Ausstellung exemplarischer Versuchsaufbauten und Informationsstände abgerundet.

FX 2007 FX 2007
FX 2007 FX 2007
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Auch im Jahr 2006 wurden wieder einige Projekte für die Schüler der Leistungskurse Chemie und Physik am JAG durchgeführt. Im Juni fand die Präsentation der Arbeiten statt.

Das Projektjahr 2005 ist trotz der eingestellten Unterstützung des Landes Niedersachsen abgeschlossen, die FH beteiligte sich mit Arbeitsplätzen in der Chemie und der Physik.

formelx (6K)

Die Abschlussveranstaltung fand am 20.06.2005 in eines Außenstelle des JAG, der Wallschule statt.

Pressestimmen:

Das diesjährige Formel-X-Projekt des JAG (Johannes-Althusius-Gymnasiums) ist gestern mit einer Abschlussveranstaltung in der Aula der Außenstelle an der Bollwerkstraße beendet worden. Mit viel Motivation haben die teilnehmenden Schüler in die Arbeitswelt hineingeschnuppert. Formel X ist ein Gemeinschaftsprojekt des JAG mit der Fachhochschule und dem VW-Werk in Emden zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts. Die praktische Arbeit begann im Februar. Schüler des Physik- und des Chemiekurses sind an mehreren Tagen im VW-Werk und in der Fachhochschule gewesen, um dort an Praktikumsplätzen Naturwissenschaft zu erleben. Weitere derartige Angebote werde es auch zukünftig geben, kündigte Schulleiter Heinz-Wilhelm Ohm an.
(OZ/EZ 21.06.05)

"Naturwissenschaft, wie sie die Schule nicht bieten kann"
Emder Johannes-Althusius-Gymnasium schloss gestern dritte Runde des "Formel-X-Projektes" ab. Kooperation mit FH und VW soll weitergehen.
Von EZ-Redakteurin STEPHANIE SCHUURMAN Tel.: 89 00 44

Und es hat wieder geklappt. Der dritte Durchgang des "Formel-X-Projektes" am Johannes-Althusius-Gymnasium (JAG) ist abgeschlossen. Gestern präsentierten 23 Schülerinnen und Schüler ihre Abschlussarbeiten vor dem nachrückenden elften Jahrgang in der Aula ihrer Außenstelle, der ehemaligen Wallschule. Aber was bedeutet "Formel-X"? Wie es der mathematische Name bereits andeutet, geht es bei "Formel-X" um Naturwissenschaften. Physik, Chemie und überhaupt: Dieser Bereich reißt die wenigsten Schüler vom Hocker. Und auch bei der Berufswahl schenken Jugendliche den Naturwissenschaften eher geringe Beachtung. Ein Fehler, wie die ständige Suche der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Ingenieuren beweist. Auf den Geschmack Um den Gymnasiasten aber doch dieses Gebiet schmackhaft zu machen, die Grundlagen für ein zukunftsorientiertes Arbeitsfeld zu eröffnen, hatte die alte SPD-Landesregierung das so genannte "Formel-X-Projekt" auf den Weg gebracht: eine Kooperation zwischen Schule und Unternehmen zur Förderung des "mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts". In Emden hatte sich das Johannes-Althusius-Gymnasium (JAG) beworben. Mit an Bord sind seit drei Jahren die Emder Fachhochschule und das Volkswagen-Werk in Emden. Der Schulleiter des JAG, Wilhelm Ohm , bedankte sich bei den Kooperationspartnern, die den dritten Durchgang auch finanziell möglich gemacht haben. Kurz vor diesem Durchgang hatte die neue Landesregierung die Mittel nämlich gestrichen. "Jetzt konnten wieder Schüler Naturwissenschaften erleben, wie die Schule sie nicht bieten kann", sagte Ohm. An sechs Vormittagen hatten zwölf Schülerinnen und Schüler des Chemie-Grundkurses und elf des Physik-Leistungskurses ihren Unterricht in die Fachhochschule und in die Labore des VW-Werks verlegt. Die Chemie-Schüler Irmela Stolz (18), Stephan Peters (18) und Arno Friesenburg (18) beispielsweise befassten sich mit der "Atomabsorptionsspektronomie". Und was so theoretisch klingt, wird bei VW ganz praktisch angewandt: Geprüft wird bei dem Verfahren, wie hoch die Metallkonzentration im Abwasser auch nach dem Lauf durchs firmeneigene Klärwerk ist, wie Oliver Wichmann aufklärte. Schließlich werden die Autos nach der Lackierung mit Wasser gespült, "und das kann man ja nicht einfach in die Ems ablassen", betonte Irmela Stolz. Um die Qualitätsprüfung haben sich die Physik-Schüler Moritz Dechert (17), Rudolf Franke (16) und Oliver Wichmann (18) gekümmert. Sie lernten mit Ultraschalltechnik, dass ein Schweißpunkt nicht gleich Schweißpunkt ist. Darüber hinaus befassten sich Schüler mit Lasertechnik und der Analyse von Wind- und Motorengeräuschen. Mut haben Respekt zollte Stefan Wild , wissenschaftlicher Mitarbeiter der FH, den Schülern. "Es ist ist toll, den Mut zu haben, sich bei der Leistungskurswahl für die vermeintlich schweren Naturwissenschaften zu entscheiden." Auf jeden Fall werde die FH auch im nächsten Jahr wieder für neue Schüler zur Verfügung stehen. Auf weitere Unterstützung durch VW, deren Vertreter wegen einer fehlgeleiteten Einladung nicht zur Abschlussfeier gekommen waren, hofft Ohm: "Existentiell wichtig für unser Land ist die Innovationsfähigkeit in Technik und Naturwissenschaften. Wir wollen einen vierten Durchgang." "Atomabsorptionsspektronomie": Stephan Peters, Arno Friesenburg und Irmela Stolz prüften Flüssigkeiten auf Metalle. Beschäftigten sich mit Schweißpunkten: die "Physiker" Moritz Dechert, Rudolf Franke und Oliver Wichmann.
(EZ 21.06.05)

Anmerkung: richtig heißt es natürlich Atomabsorptionsspektroskopie

Übersicht der Arbeitsplätze im Bereich Chemie 2005 (pdf)