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Profile erfolgreicher Studentinnen und Absolventinnen des Studiengangs
Produktentwicklung und Design (Maschinenbau und Design)
Sandra Sturmat |
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Studentin im 8. Semester P&D Produktgestaltung
Diplomarbeit bei Volkswagen Design in Wolfsburg
"Und? Hast Du es nicht schwer als Frau unter all den Männern?"
Ähnliche Sätze höre ich des öfteren, wenn ich - wie jetzt
bei meinem Diplom im Volkswagen Design - mal wieder die einzige Frau bin. Meine
Antwort: In manchen Dingen tut man sich schwerer, bei vielen fällt es
dafür umso leichter. Meiner Meinung nach gibt es im Jahr 2005 keine
Männer- und Frauenberufe mehr. Jeder sollte das tun, woran er Spaß
hat und sich nicht davon abhalten lassen, ob in dem Bereich das eine oder
andere Geschlecht dominiert. Im Gegenteil, denn sicher ist auch, daß man
so für frischen Wind und neue Sichtweisen sorgen kann, wo bisher nur in
eine Richtung gedacht wurde. Gerade im Design und in der Produktentwicklung ist
das extrem wertvoll.
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Antje Alberts |
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Studium im Praxisverbund, Ausbildungsbetrieb Volkswagen Emden
7. Semester
Hier stelle ich gerade ein Werkstück an einer Fräsmaschine her. Die
praktische Arbeit im Betrieb und die Verknüpfung mit der Theorie an der FH sehe
ich als großen Vorteil des Studiums im Praxisverbund. Mir gefällt, dass ich
weiß, wie man etwas praktisch herstellt, und dass ich gleichzeitig den
theoretischen Hintergrund kennenlerne. Leider gibt es meiner Meinung nach zu
wenige Frauen, die sich für ein Maschinenbaustudium entscheiden. Dabei ist der
Maschinenbau so vielfältig und interessant. Bei uns im Betrieb und im Studium
wird Teamarbeit groß geschrieben. Das gilt für Männer und Frauen. Wichtig ist
doch, dass man seine Arbeit gut macht, und das können Frauen genauso gut wie
Männer.
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Angela Labbus |
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Studium Verfahrens- und Prozesstechnik
Angestellt bei den STAHLWERKEN BREMEN, Abteilung Modelle und Simulation
"Ich habe Maschinenbau studiert, weil Mathematik immer mein
Lieblingsfach war und ich nach einer Möglichkeit suchte, sie praktisch
anzuwenden. Der Schwerpunkt Verfahrens- und Prozesstechnik hat dabei genau
meine Interessen getroffen und das Studium in Emden hat nebenbei auch echt Spaß
gemacht. Jetzt arbeite ich bei den STAHLWERKEN BREMEN, einem großen
Flachstahlproduzenten, in der Abteilung Modelle und Simulation. Dort entwickle
und betreue ich Prozessmodelle. Das sind entweder einmalige Simulationsstudien
oder Rechenmodelle, die im laufenden Betrieb Anlagenparameter vorgeben. Zum
Beispiel wird zur Zeit die Walzstraße im Kaltwalzwerk in Zusammenarbeit mit
einer externen Firma modernisiert. Dafür spezifiziere ich die neuen Walzmodelle
und werde sie nach der Inbetriebnahme pflegen und optimieren. Die Entscheidung
Maschinenbau zu studieren war für mich genau richtig. "
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